"Lasst unseren Kollegen frei!"
Die beiden wichtigsten Schriftstellerverbände Deutschlands fordern die sofortige Freilassung von Doghan Akhanli. Es geschah bei seiner Einreise in die Türkei am 10. August. Zwei Wochen später wurde Anklage gegen Akhanli erhoben. Es geht um eine angebliche Beteiligung an einem Raubüberfall im Jahre 1989.
Hier der gemeinsame Text von P.E.N und VS (Verband deutscher Schriftsteller):
Nicht hinreichend präzise
Auch in seiner heutigen Erklärung verschanzt sich das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank hinter Forschungsergebnissen und rudert damit mal wieder nur halbherzig zurück. Dieses Muster ist uns nicht erst seit dem ZEIT-Interview vom vergangenen Donnerstag bekannt. Hier sein heutiger Erklärungstext in voller Länge:
Eine Interview-Äußerung von mir vom 29. August 2010 hat für Irritationen und Missverständnisse gesorgt, die ich bedauere. Als ich sagte, dass „alle Juden ein bestimmtes Gen teilen“, habe ich mich nicht hinreichend präzise ausgedrückt.
Ich bezog mich mit meiner Äußerung – wegen der Interviewsituation leider verkürzt – auf neuere Forschungen aus den USA. Ich bin kein Genetiker. Aber ich habe zur Kenntnis genommen: Aktuelle Studien legen nahe, dass es in höherem Maße gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden gibt, als man bisher für möglich hielt.
"Voller Scheiße!"
Er ist einer der größten lebenden Jazz-Saxophonisten - und heute 50 geworden! Was er von der kommenden Musikergeneration hält, kann man hier hören:
Kompromissloses Eintreten
„Die Armut wurde nicht von Gott geschaffen. Die haben wir hervorgebracht, ich und du mit unserem Egoismus.“ Am 26. August 1910 wurde Teresa von Kalkutta („Mutter Teresa“) als Agnes Gonxhe Bojaxhiu in Skopje, einer Stadt in Mazedonien, geboren. Mit 18 Jahren trat sie in den Orden der Sisters of the Blessed Virgin Mary ein und wirke viele Jahre in Kalkutta als Lehrerin. 1946 spürte sie eine Berufung für den karitativen Einsatz, für den sie zwei Jahre später von ihrem Orden exklaustriert wurde, um als „Saint of the Gutters“ den Ärmsten der Armen nahe zu sein.
Die Konzertdaten
02. Sep 20:30 Weltecho, Chemnitz
05. Sep 20:30 CAT, Ulm
06. Sep 21:00 Voltaire, Tübingen
07. Sep 20:00 merlin, Stuttgart
08. Sep 21:00 Jos Fritz Cafe, Freiburg
09. Sep 20:30 Kohi, Karlsruhe
11. Sep 21:00 Cafe Galao, Stuttgart
14. Sep 21:30 Ponyhof, Frankfurt a.M.
15. Sep 21:00 Cafe Vinyl, Wetzlar
16. Sep 21:00 Klangstation, Bonn
17. Sep 21:00 Raststätte, Aachen
18. Sep 21:00 Havanna 8, Marburg
21. Sep 20:00 Haus der Pioniere, Gera
27. Sep 20:00 Privat Club, Berlin
28. Sep 20:00 Prinzenbar, Hamburg
29. Sep 20:30 BLUE SHELL, Köln
30. Sep 20:30 59:1, München
15. Oct 20:00 Riff-Club, Halle
16. Oct 21:00 Kasseturm, Weimar
18. Oct 22:00 Cafe Wagner, Jena
Das stoffspendende Glück
In Prag geboren emigrierte Biller mit seinen Eltern und seiner Schwester 1970 nach Westdeutschland. Er studierte Literatur und ging an die Deutsche Journalistenschule. Als Journalist hat Biller sich vor allem durch seine Kolumne 100 Zeilen Hass in der Zeitschrift "Tempo" einen Namen gemacht. Sein erster Erzählband stammt von 1990 und hieß hieß Wenn ich einmal reich und tot bin (Kiepenheur & Witsch). 2003 erregte Biller Aufsehen mit seinem Roman Esra, dessen Vertrieb wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten untersagt wurde.
Das erste Leben im All!
Vor genau 50 Jahren wagten sich im Rahmen der Spuitnik 5-Mission die ersten Lebewesen ins Weltall - naja, sie "wurden gewagt" und hießen Belka und Strelka, in deutscher Übersetzung Eichhörnchen und Kleiner Pfeil. Warum für diese Mission Hunde und keine Katzen genommen wurden, lag vermutlich an der Wahl der Mitpassagiere: 40 Mäuse und 2 Ratten.
Frei von Ostalgie
Jan Josef Liefers spielt mit seiner Band Oblivion jene Musik, die ihn durch verschiedene Phasen seiner Kindheit und Jugend in der DDR begleitet hat.
Kombiniert mit einer effektvollen Visualisierung des Programms durch privates Super-8-Filmmaterial, Fotos und O-Tönen aus den siebziger Jahren, bereitet der in Dresden geborene Schauspieler seine Jugend auf: Ein "DDR-Kind", das später in ganz Deutschland bekannt wurde, erzählt sein Stück deutsche Geschichte - und das frei von jeglicher "Ostalgie" ...
Der Klang der Republik
Vom 25. August bis zum 12. September 2010 wird eine 3.375 km lange Klangspur durch Deutschland gezogen. Als interaktiver Klangraum auf Schienen fährt ein Sonderzug von Dresden über Berlin, Hamburg, Kiel, Oldenburg, Göttingen, Essen, Moers, Köln, Neuwied, Saarbrücken, Freiburg, Stuttgart, Augsburg und Passau nach Eisenach, um den Sound der Republik zu einzufangen.
The Lady with the Lamp
1837 schrieb sie auf einer Reise in ihr Tagebuch: God spoke to me and called me to his service. Nightingale empfand besonders die Gesundheitsfürsorge für arme Bevölkerungsschichten schockierend. Angesichts der schlechten Reputation, die der Beruf der Krankenpflegerin genoss, war vor allem ihre Mutter äußerst besorgt über ihre Entscheidung.
"Annie, schieß los!"
Annie Oakley, *13. August 1860, war das fünfte von acht Kindern eines Quäkers und ging bereits mit neun auf die Jagd. In Cincinnati besiegte sie den Kunstschützen Frank Butler, worauf sich dieser in sie verliebte. Bald darauf heirateten sie. Da sie die bessere Schützin war, verlegte er sich darauf, sie zu managen und verschaffte ihr Auftritte in Wildwestvorführungen u.a. bei Buffalo Bill. Sie schoss auf in die Luft geworfene Würfel, durchlöcherte eine hochgeworfene Spielkarte mindestens sechsmal, bevor sie den Boden erreichte und feuerte ihrem Mann sogar live die brennende Zigarette aus dem Mund.
Neben Annie traten noch weitere Berühmtheiten des Wilden Westens in der Show auf: der Indianerhäuptling Sitting Bull z.B., mit dem Annie bald eine tiefe Freundschaft verband. Er nannte sie "Kleine Scharfschützin". Auch Königin Victoria gehörte zu ihren Bewunderern und Wilhelm II. ließ sich von ihr eine Zigarette aus der Hand schießen.
Der ewige Latin Lover?
Er ist einer der bekanntesten spanischen Schauspieler der Gegenwart, dabei wollte er eigentlich Fußballer werden. Eine Verletzung brachte ihn zur Schauspielerei. 1992 siedelte er schließlich in die Vereinigten Staaten über, wo seine internationale Karriere begann.
Bandera bedeutet auf Deutsch „Flagge“, diesem Namen seiner Mutter fügte er ein „s“ bei - aus politischen Motiven, wie er sagt. Denn als Anti-Zentralist wollte er auch Katalonien, das Baskenland und Andalusien gewürdigt wissen.
Anfang einer Ära
Mamie Smith arbeitete als Kabarett-Sängerin in New York. 1920 nahm sie bei Okek Records mit ihren Jazz Hounds am 10. August 1920 den Titel Crazy Blues auf, den ersten Blues, der jemals auf Platte gepresst wurde. Der Song wurde mehr als eine Million mal verkauft, zumeist von Afroamerikanern. Dies war der Anfang der Ära des klassischen Frauenblues. Doch Mamie Smith blieb die "Queen of the Blues". Sie starb 1946 in New York.
YESTERDAY SHOP auf Tour
Das junge Indie-Quartett ist „eine der jungen talentierten Newcomerbands“ hieß es letztes Jahr. Die Band nahm nun die EP Spring auf, eine Platte mit elektronischen Elementen und einem Spritzer Neo-Shoegaze. Hier zwei aktuelle Tourdaten:
02.09.2010: Merlin, Stuttgart
Schon wieder so eine Fortsetzung!?
Man könnte meinen, die Kreativen des längst legendären Animationsstudios Pixar (Findet Nemo, Cars) gönnten sich nach ihrem jüngsten Geniestreich Up! eine Verschnaufpause und zögen mit Toy Story 3 ein routiniert gepixeltes Sequel aus der Schublade. Bis man die neuesten Abenteuer von Cowboy Woody, Cowgirl Jessi, Dinosaurier Rex und Space Ranger Buzz auf der Leinwand miterlebt hat. Von STEFAN VOLK
"Aus der Trance gerissen!" - ein Statement:
"Schon vor beginn der Parade sagte ich immer wieder, dass es falsch sei,das Gelände einzuzäunen und kritisierte außerdem die völlig falschgeplante Größe des “Festivalgeländes”. So viele Indizien deuteten schon unmittelbar nach der Katastrophe darauf hin, dass es offensichtlich schwerwiegende Fehler im Sicherheitskonzept gegeben hat.
Im Namen des Hasen
Erschaffen wurde die Figur von Ben Hardaway, Tex Avery und Chuck Jones. Die deutsche Stimme sprach Gerd Vespermann, in den neueren Synchronfassungen dann entweder Sven Plate oder Ilja Richter.
Magie kann nur entstehen, wenn die Zutaten stimmen
Kurt Wagner (Lambchop) und Cortney Tidwell haben sich in ein Studio eingeschlossen. Das Resultat: zwei wundervolle Stimmen ergeben ein ganz besonderes Duett. Ihr Album INVARIABLE HEARTACHE wird am 1. Oktober 2010 bei City Slang veröffentlicht.
New York, die große Muse
Das Video zu American Slang wurde von Kevin Custer gedreht, man sieht Live-Performances der Band, ebenso wie Schwarz-Weiß-Bilder von New York City, eine der großen Musen für das aktuelle Album. Das Album American Slang wurde am 18.06.2010 veröffentlicht und ist direkt auf Platz 8 in den deutschen Albumcharts eingestiegen. Produziert worden ist es von Ted Hutt. Das Album markiert für die Band aus New Jersey einen großen Schritt nach vorne.
Eine erstaunliche Erfolgsgeschichte
Vor exakt 60 Jahren konstituierte sich in Frankfurt am Main der Zentralrat der Juden in Deuschland, ein Jahr nach der Gründung der Bundesrepublik. 5.000 Juden hatten die Schoah im Land selbst überlebt, weitere 10.000 kamen aus den Lagern und dem Exil zurück. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion blieb diese Zahl auch recht konstant, doch dann kam der große Wandel. Denn durch die starke Zuwanderung und die damit verbundene Ausdifferenzierung des religiösen Lebens wurde das zeitgenössische Judentum in Deutschland auch ganz allmählich aus dem langen Schatten der Schoah herausgeführt.
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Etwas, das Zündstoff birgt ...
... hat der renommierte Sciene-Fiction-Autor Ray Bradbury im Jahre 1953 mit Fahrenheit 451 geschaffen. Der ...
"Ich will mich wieder spüren!"
Die Fußball-WM ist vorbei, der Bundespräsident gekrönt, jetzt kommt die Sommerpause - die Zeit der wirklich großen Themen.
Eine Kolumne von MATHIAS ...
Synth(ie)haft gut
MATHIAS BROSE hat sich das Debüt der Norweger angehört und lädt ein auf eine Kneipentour mit Strickpullover und Tanzbein.
Geschichten im Zerfall
CHRISTOF ZURSCHMITTEN, der sonst für das höchst attraktive Webzine Nahaufnahme schreibt, macht sich in der vorliegenden ...
Aus einer anderen Zeit
Reicht ein vor fast 40 Jahren ausgesprochenes Aufführungsverbot, um einen Film im Jahr 2010 in die Kinos zu bringen? Wenn es nach der DEFA-Stiftung geht, ja. Von BASTIAN BUCHTALECK
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