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Schiffe aus Feuer
Volker Reinhardt: Der Göttliche
Die Taube auf dem Dach - ab nächster Woche im Kino!
Interview mit Jane Goodall - und Gewinnspiel!
Casiokids: Topp stemning på lokal bar
Bradbury / Hamilton: Fahrenheit 451
Dienstag, 07. September 2010 | 15:39
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Gestohlene Stunden
Pfeife anstecken und Lupe suchen. Das Romandebüt des Jedediah Berry. Von MATHIAS BROSE
Sieben Namen, sieben Leben
Was für eine Entdeckung! Die Kookbooks-Verlegerin Daniela Seel stellt wieder einmal ihr außerordentliches Gespür für neue literarische Stimmen unter Beweis und beschert uns mit dem Debüt der 1983 in Hannover geborenen Annika Scheffel einen der unkonventionellsten und überraschendsten Romane der letzten Zeit. Von FRANK SCHORNECK
´Normal ist keiner normal`
Mit Runterkommen hat die Hamburger Autorin Katrin Seddig ein ebenso schräges wie sprachgewaltiges Roman-Debüt vorgelegt, in dem die Kulissen des Normalen entweder erst gar nicht existieren oder sang- und klanglos in sich zusammen stürzen. Von KARSTEN HERRMANN
Nirgendwo ist Heimat, überall ist Heimat
Tschechien und Brasilien, bis auf den Wortausklang darf gerätselt werden über das Verbindende und das Trennende zwischen diesen beiden Ländern. Auf den ersten Blick liegt ein Ozean dazwischen. Erzählerisch gelassen umspannt die Tschechin Markéta Pilátová in ihrem Debütroman den Globus. Von SENTA WAGNER
Aus dem Leben eines Pedanten
Für Herr Blanc wurde der 1978 in Winterthur geborene Roman Graf mit dem Studer/Ganz-Preis 2008 für das beste unveröffentlichte Prosadebüt ausgezeichnet – FRANK SCHORNECK hat sich den Roman angeschaut.
Ein diffuser Tagtraum
Slam-Poet Frank Klötgen, der moderne Chronist abstruser Alltagsmythen, der problemlos Chill-out-Zone und Schiller in einer Zeile unterbringt, hat nun seinen ersten Roman geschrieben. AUGUST WERNER hat ihn gelesen.
Es geht um mehr als nur die Wurst
Auf einem heruntergekommenen Bauernhof südlich von Leipzig muss einen Tag vor dem zweiten Advent 1992 die letzte Sau ihr Leben lassen. Während die Schlachterin Diana Kampradt als mâitresse de cérémonie routiniert die Messer schwingt, geht es für drei Generationen der Familie Schlegel um mehr als nur die Wurst im Jahre 3 nach dem Mauerfall. Von DIETMAR JACOBSEN
Klischeefrei, unterhaltsam, ernsthaft
Martin Büsser gelingt, was die wenigstens bisher ernsthaft versucht haben: ein Kurzschließen zwischen innerem und äußeren Konflikt, zwischen Geschlechterdiskurs und versuchter Revolution. Von TINA MANSKE
Vom Dehnen der Zeit
Magischer Realismus aus Deutschland – Stefan Petermann hat sein beachtenswertes Debüt im noch jungen asphalt & anders Verlag gegeben. Von FRANK SCHORNECK
Das gleiche beschissene Leben wie die ganzen anderen Idioten
Mit Witz und Wehmut zeichnet der junge amerikanische Schriftsteller Keith Gessen in seinem Debütroman All die traurigen jungen Dichter das Porträt einer männlichen „Generation X“, die feststeckt zwischen Baum und Borke. Von KARSTEN HERRMANN
Die Hybris des Langstreckenläufers
Egozentrik ist sein ganzheitliches Lebenskonzept. Tägliches Training räumt alle Hürden aus dem Weg. Jeden Tag den Körper spüren, seinen Hunger, seinen Schmerz, seine Sättigung – das ist sein Ziel. Ein vor Energie strotzender Titelheld startet durch. Von INGEBORG JAISER
Die Ballade von Andreas und Judith
John und Yoko, Bob und Sara, Dante und Beatrice, Andreas und Judith – in seinem verspielten Debütroman Wie im Siebenten lässt der 1978 in Graz geborene Andreas Unterweger seinen Ich-Erzähler Andreas Analogien zwischen berühmten Paaren der Kulturgeschichte und seiner eigenen Beziehung ziehen. FRANK SCHORNECK ließ sich von dem Charme des Buches becircen.
Allein auf gemeinsamer Reise
Vier scheinbar unabhängige Erzählungen verwebt Dominic Angeloch zu keinem runden Ganzen. Stattdessen inszeniert er ein atmosphärisch dichtes Versteckspiel, das den Leser auffordert mitzudenken und ihm mehrere Deutungsmöglichkeiten eröffnet. Von STEFAN HEUER
Irische Offenbarung
Murphys Irlandbild erstrahlt nicht in sattem Grün, sondern dekliniert Schattierungen von Grau. Falsche Freunde, Korruption und Gewalt lauern versteckt hinter der Fassade der Bürgerlichkeit. FRANK SCHORNECK hat Murphys erfreulich unsentimentales, schwarzhumoriges Debüt gefallen.
Die Ordnung der öden Orte
Irgendwo mitten in der deutschen Provinz wird alle sieben Jahre ein Dorffest namens „Grenzgang“ gefeiert. In seinem gleichnamigen Debütroman seziert Stephan Thome die Beschaulichkeiten und Normalitäten des Alltags. Von TOM THELEN
Perverse Sekten machen sich breit
Ein Debüt hält sein Versprechen: Dieser Mann weiß, was er tut. BRIGITTE HELBLING über den souveränen Erzähler Neil Smith.
Gruppenbild mit Leere
Vor neun Jahren hießen die um 1970 Geborenen „Generation Golf“ und waren ein Bestseller. Dann zog sich ihre Zukunft hinter den Horizont zurück und die Gegenwart fiel ins Nixpassiert. Wie man das erzählt, zeigt Florian Voß in seinem Debütroman. Von GISELA TRAHMS
Biblisch-märchenhafte Figuration
Fernab jedweder „jungen Prosa“ rollt Daniela Dröscher in ihrem Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar den funkelnden Topos des singulären, heiligen Wesens auf leicht verklärende Weise wieder auf. Von MARIUS HULPE
Communication Breakdown
Fast alle der 21 Storys kreisen um zerbrechende oder bereits zerstörte Familienstrukturen und um die Aufgabe jeglicher Kommunikation. Wenn geredet wird, dann zumeist aneinander vorbei. Von FRANK SCHORNECK
Belgrader Zen
Die Serbin Barbi Markovi? ist Germanistin und Thomas-Bernhard-Fan. Sie hat sich den Bernhard-Klassiker Gehen vorgenommen und daraus einen literarischen Remix gemacht. Von TINA MANSKE
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Etwas, das Zündstoff birgt ...
... hat der renommierte Sciene-Fiction-Autor Ray Bradbury im Jahre 1953 mit Fahrenheit 451 geschaffen. Der ...
Amerika, der Weltstaubsaugervertreter
Die Amerikaner können einem wirklich leid tun. Jetzt hatten sie endlich mal wieder einen historischen Moment: Abzug aus dem Irak - aber keiner wollte jubeln. Obama hat es freilich auch wieder ...
Auf dem Eismeer zur Erkenntnis
MATHIAS BROSE kennt das heimliche vierte Bandmitglied dieser Punk-Aufsteiger!
Göttlich und geizig
Um das Leben des großen Renaissance-Künstlers Michelangelo ranken sich zahlreiche Legenden. Der Historiker Volker Reinhardt legt nun eine gut geschriebene Biographie vor, die vor allem ...
Aus einer anderen Zeit
Reicht ein vor fast 40 Jahren ausgesprochenes Aufführungsverbot, um einen Film im Jahr 2010 in die Kinos zu bringen? Wenn es nach der DEFA-Stiftung geht, ja. Von BASTIAN BUCHTALECK
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