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Samstag, 26. Mai 2012 | 00:09

 

Seid umschlungen Millionen

Die deutsch-rumänische Autorin Aléa Torik versteht es gekonnt, in ihrem Debütroman Das Geräusch des Werdens Geschichten aus der siebenbürgischen Heimat auf das »heiße« Pflaster Berlins zu stellen.

Von HUBERT HOLZMANN

 

Fremd bin ich eingezogen

Der Nürnberger Autor Leonhard F. Seidl bezeichnet seinen Debütroman Mutterkorn als »Geschichte einer Befreiung«. Eine Bestandsaufnahme von HUBERT HOLZMANN

 

 

Hank Williams Geist

Warum sollte jemand, der bald zwei Dutzend Alben veröffentlicht, hundert Gitarren gesammelt und sieben Mal geheiratet hat, nicht auch mal einen Roman schreiben? Musiker Steve Earle webt den Stoff seines Romandebuts gekonnt um den Geist von Hank Williams. I´ll never get out of this world alive – besprochen von TOM ASAM.

 

Echt, jetzt?

In Kim Franks Debütroman 27 steckt zu wenig Kim Frank, und zuviel Klischee: Eine ausgewogenere Dosierung wäre nett gewesen, meint JAN FISCHER.

 

Wenn die Tochter mit dem Vater

Katharina Born hat für ihr nun erschienenes literarisches Debütwerk, die Familiengeschichte Schlechte Gesellschaft, reichlich Vorschusslorbeeren kassiert. 2007 wurde die heute 37-jährige mit dem »Literaturpreis Ruhr« ausgezeichnet, obwohl sie bis dahin lediglich als Herausgeberin von Briefen und Gedichten ihres 1979 verstorbenen Vaters Nicolas Born (Die Fälschung) in Erscheinung getreten war. Von PETER MOHR

 

Tragikomödie mit schwarzem Humor

»Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können«, lautet das Lebensmotto in der jüdischen Familie Cohen, die im Mittelpunkt des Romanerstlings Adams Erbe der 34-jährigen Autorin Astrid Rosenfeld steht. Von PETER MOHR

 

Die Riesenkrake der mörderischen Vergangenheit taucht auf

Carlos Busqueds Roman: Unter dieser Furcht erregenden Sonne

Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Ein berückender Entwicklungsroman

»Ich ziehe es vor, als Optimist zu leben und mich zu irren, denn als Pessimist zu leben und immer Recht zu haben.« - Der französische Autor Jean-Michel Guenassia debütiert als Romancier mit dem bereits in Frankreich preisgekrönten Roman Der Club der unverbesserlichen Optimisten. Eine gelungene Mischung aus französischem Charme und Intellektualismus mit einer Prise Kitsch und einer Spur Skurrilität – findet HUBERT HOLZMANN.

 

Rätsel und Momente des Glücks

Poetisch und melancholisch mutet Ein langer Brief an September Nowak an. Das gelungene Roman-Debut des Erdmöbel-Sängers Markus Berges an. Von TOM ASAM

 

Kamikaze Katze

Hello Kitty muss sterben – in Angela S. Chois Erstlingswerk ist der Titel Programm. Die junge Autorin will nicht länger der Norm entsprechen und schafft so etwas radikal Neues. Von CHRISTIANE MIETH

 

Ich wäre gern so wie ein Drehbuch

Ein Debütroman sagt oft mehr über seinen Autor aus, als über dessen Fähigkeit zu schreiben. Im Fall von Gunnhild Øyehaug, bezeugt Ich wäre so gerne so wie ich bin, dass die Autorin lieber Drehbuchautorin hätte werden sollen. Von DANIEL WÜLLNER

 

Gestohlene Stunden

Pfeife anstecken und Lupe suchen. Das Romandebüt des Jedediah Berry. Von MATHIAS BROSE

 

Nirgendwo ist Heimat, überall ist Heimat

Tschechien und Brasilien, bis auf den Wortausklang darf gerätselt werden über das Verbindende und das Trennende zwischen diesen beiden Ländern. Auf den ersten Blick liegt ein Ozean dazwischen. Erzählerisch gelassen umspannt die Tschechin Markéta Pilátová in ihrem Debütroman den Globus. Von SENTA WAGNER

 

Ein diffuser Tagtraum

Slam-Poet Frank Klötgen, der moderne Chronist abstruser Alltagsmythen, der problemlos Chill-out-Zone und Schiller in einer Zeile unterbringt, hat nun seinen ersten Roman geschrieben. AUGUST WERNER hat ihn gelesen.

 

 

Es geht um mehr als nur die Wurst

Auf einem heruntergekommenen Bauernhof südlich von Leipzig muss einen Tag vor dem zweiten Advent 1992 die letzte Sau ihr Leben lassen. Während die Schlachterin Diana Kampradt als mâitresse de cérémonie routiniert die Messer schwingt, geht es für drei Generationen der Familie Schlegel um mehr als nur die Wurst im Jahre 3 nach dem Mauerfall. Von DIETMAR JACOBSEN

 

Die Hybris des Langstreckenläufers

Egozentrik ist sein ganzheitliches Lebenskonzept. Tägliches Training räumt alle Hürden aus dem Weg. Jeden Tag den Körper spüren, seinen Hunger, seinen Schmerz, seine Sättigung – das ist sein Ziel. Ein vor Energie strotzender Titelheld startet durch. Von INGEBORG JAISER

 

Allein auf gemeinsamer Reise

Vier scheinbar unabhängige Erzählungen verwebt Dominic Angeloch zu keinem runden Ganzen. Stattdessen inszeniert er ein atmosphärisch dichtes Versteckspiel, das den Leser auffordert mitzudenken und ihm mehrere Deutungsmöglichkeiten eröffnet. Von STEFAN HEUER

 

Die Ordnung der öden Orte

Irgendwo mitten in der deutschen Provinz wird alle sieben Jahre ein Dorffest namens „Grenzgang“ gefeiert. In seinem gleichnamigen Debütroman seziert Stephan Thome die Beschaulichkeiten und Normalitäten des Alltags. Von TOM THELEN

 

Perverse Sekten machen sich breit

Ein Debüt hält sein Versprechen: Dieser Mann weiß, was er tut. BRIGITTE HELBLING über den souveränen Erzähler Neil Smith.

 

Biblisch-märchenhafte Figuration

Fernab jedweder „jungen Prosa“ rollt Daniela Dröscher in ihrem Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar den funkelnden Topos des singulären, heiligen Wesens auf leicht verklärende Weise wieder auf. Von MARIUS HULPE

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

Hoden los!

Die Gleichberechtigung hat in diesen Tagen herbe Rückschläge erlitten. Während in akademischen Kreisen das Thema »Gender« höchstens noch für Proseminare ...

Elektronische Findlinge

Aus dem Harz oder vom Bosporus – viele Wege führen in eine der zeitgenössischen Kreativ-Metropolen für Top-Produzenten elektronischer Musik ...

Maler der Farben und Formen

Üppige Figuren und bunte Farben sind die Markenzeichen des kolumbianischen Malers Fernando Botero. Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigt die Galerie Samuelis Baumgarte Bilder, ...

Valium im schwarzen Anzug

Die MIB-Filmreihe von Regisseur Barry Sonnenfeld komplettiert sich nun zur Trilogie und tischt dem Zuschauer das Alte vom Vortag nochmal neu auf – nur diesmal in 3D. Lasst euch vom ...