Schweizerinnen auf dem Vormarsch?!?
Wer fällt Ihnen ein, wenn Sie an starke Schweizer Frauen denken? Wenigstens irgendeine Frau? Frau? Fühlen Sie sich nicht zu schlecht, wenn Ihnen zu dem Land, in dem die Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten, nicht spontan eine Reihe von Namen einfällt. Füllt doch, laut dem Vorwort der Journalistin Margrit Sprecher, der schmale im Limmat Verlag erschienene Band eine Lücke. ANDREA WANNER hat sich den »Schweizer Geschichtsunterricht der besonderen Art« näher angeschaut.
Der sanfte Aufklärer
Albrecht Puhlmann ist Unrecht geschehen. Er hatte das Pech, dass ein paar selbstverschuldete Fehler und ein paar Schnitzer, wie sie an jedem Theater passieren, just zu einem Zeitpunkt zusammenkamen, als sein Vertrag vor der möglichen Verlängerung stand. Gleich danach lieferte er eine Serie von Leistungen, mit denen sich die Stuttgarter Oper im nationalen und internationalen Vergleich sehen lassen konnte. Für Puhlmann persönlich ist die Entlassung eine berufliche und menschliche Tragödie. Aber wen interessiert schon das Schicksal eines in Misskredit Geratenen. Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist ein Waisenkind. Und das Publikum ist hartherzig. Von THOMAS ROTHSCHILD
Nährboden des braunen Terrors
Wer je vom Nazistaat gehört hat, kennt den Namen Horst Wessel. Den einen fällt das von ihm getextete, nach ihm benannte SA-Kampflied (Die Fahne hoch!) ein. Andere haben Bilder von notorischer Randale zwischen Rechten und Linken im Hinterkopf, die Ende der 20er Jahre auf Berliner Straßen öfter auch mal tödlich ausging. Von Goebbels zum multimedial orchestrierten Mythos verklärt, war Wessel nach 1945 Objekt kompletter Verdrängung oder neonazistischer Begierden, aber kaum der seriösen Forschung. 2009 erschien endlich die glänzende, detailreiche Biographie des Historikers Daniel Siemens, Horst Wessel – Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten, jetzt hat Siemens gemeinsam mit dem Historiker Manfred Gailus ediert, was Wessel an eigener Inszenierung hinterlassen hat, »Hass und Begeisterung bilden Spalier« Die politische Autobiographie von Horst Wessel. Von PIEKE BIERMANN
Abenteuer Grimmelshausen
Riecht das zart nach einer Renaissance des größten Romanciers deutscher Zunge? Seit 2005 erscheinen bei Suhrkamp / Insel wohlfeile Taschenbuchausgaben der von Dieter Breuer betreuten Grimmelshausen-Werkausgabe und des Abenteuerlichen Simplicissimus. 2009 bringt Die Andere Bibliothek Reinhard Kaisers vielgepriesene Übertragung ins neuere Deutsch heraus, Ende 2011 folgt ebenda Grimmelshausen. Leben und Schreiben. Vom Musketier zum Weltautor – eine neue, von Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz verfasste Biographie. Beide Ausgaben sind preislich zwar noch nicht für ein großes Publikum offen, aber das muss ja nicht so bleiben. Zumal Die Andere Bibliothek Ende 2011 von Eichborn zu Aufbau umgezogen ist. Von PIEKE BIERMANN
»Zwischen mir und dem Vaterhaus liegt das Abenteuer«
Wenn man überhaupt etwas über Frida Strindberg weiß, dann sind es die pikanten Details ihrer dramatischen Ehe mit dem »Frauenhasser« August Strindberg, die mit der Scheidung und in Unfrieden endete. Bisweilen findet auch ihre Liaison mit dem Dramatiker Frank Wedekind Erwähnung, auch diese nicht weniger zermürbend für diese Frau, die sich vornehmlich für männliche Künstler mit unübersehbarem Hang zu Egozentrik und Misogynie aufopferte. Dementsprechend marginal ist Frida Strindbergs Rolle in der europäischen Literaturgeschichte: Als Verfasserin zahlreicher Feuilletons, Literaturkritiken und begnadete PR-Frau findet man sie in keiner Sparte einschlägiger Nachschlagewerke. Diesen undankbaren Status will Friedrich Buchmayr mit Madame Strindberg: oder die Faszination der Boheme ändern. Von SVENJA HOCH
Komm! Ins Offene, Freund!
Der Germanist und Historiker Thomas Knubben kennt seinen Hölderlin in- und auswendig. So sehr, dass er auf dessen Spuren eine legendäre Winterreise heraufbeschwört. Von INGEBORG JAISER
Leben, Gesellschaft, Theater
Esther Slevogt hat ein dickes Buch geschrieben über einen Theatermann, dessen Name jedem DDR-Bürger vertraut war und den man in den Jahren des Kalten Krieges im Westen kaum zur Kenntnis nahm: Wolfgang Langhoff, der Vater von Thomas und Matthias Langhoff. Von THOMAS ROTHSCHILD
Anleitung zum Zusammensein
Im Grunde genommen ist jedes Paar in seiner Einzigartigkeit ein Sonderpaar. Jenseits von Alter, Herkunft, Religion und Geschlecht. Die Autorin Christine Haiden und die Fotografin Petra Rainer porträtieren eine Auswahl außergewöhnlicher Beziehungen und ihrer Geheimnisse. Von INGEBORG JAISER
Gefährlich leben
Künstler sind immer besonders, aber Hans Neuenfels ist – ohne Zweifel – besonders besonders. Als Schauspiel- und Opernregisseur polarisierte der heute Siebzigjährige Publikum und Fachwelt. Indem er seinen Lebenserinnerungen den Titel Bastardbuch gab, verlieh er sich das Prädikat eines Nichtangepassten, eines Unzugehörigen, gar eines Ungehörigen, gleich selbst. Sicher ist auch ein wenig Theaterpose dabei. Doch hinter der Selbststilisierung steckt der unerbittliche Ernst einer beispiellosen Kunstbesessenheit. Eine (existentialistische) Haltung, die das Leben prägt. Ein »gefährliches« Leben jedenfalls, nach der Formel Nietzsches. Da kann der Anschein bürgerlicher Geordnetheit täuschen. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Träumen, schreiben, zeichnen: Die Traumprotokolle der Meret Oppenheim
Wer kennt sie nicht: die berühmte Pelztasse (1936) von Meret Oppenheim. Oder den Tisch mit Vogelfüßen, eine weitere Ikone surrealistischer Objektkunst. Ihre Werke sind in allen wichtigen Ausstellungen zur Kunst des Surrealismus vertreten und derzeit u.a. in der groß angelegten Überblicksschau Surrealismus in Paris der Fondation Beyeler bei Basel (bis 29. Januar 2012) zu bestaunen. Die kleine und feine Neuauflage ihres Buches Träume. Aufzeichnungen 1928-1985 lässt die Schweizer Künstlerin aus dem Dunstkreis der Surrealisten heraustreten, indem es mit den Traumprotokollen eine essentielle Quelle für das Verständnis ihres eigenwilligen Lebens und Werks aufdeckt. Von ANNA-LENA KRÄMER
Der Solidarsolitär
Zelebritäten gehören angezweifelt. Das ist nun mal ihr Beruf. Die meisten implodieren nach gründlicher Prüfung von selbst, mitsamt ihrem Sockel. Kaum jemand in der Welt der veröffentlichten Meinung hat die Prüferei so schonungslos betrieben wie Christopher Hitchens, kaum jemand hat deshalb einen so verlässlich guten schlechten Ruf – als »ewiges Enfant terrible«, »geistiger Pyrotechniker«, »einer der letzten der aussterbenden Gattung der public intellectuals«. Inzwischen ist er selbst seit über einem Jahr todkrank, hat aber bisher jede Deadline schnöde ignoriert. Gerade mischt er in seinem Blog die neuesten Fronten auf – in Sachen Libyenkrieg, iranisches Mordkomplott gegen Saudis in den USA. Bei uns ist jetzt sein vorletztes Buch erschienen. Von PIEKE BIERMANN
Schuldig, aber frei
John Demjanjuk ist über 90 Jahre alt. Seit Ende der 1970er Jahre steht er immer wieder vor Gericht und wird verurteilt. Was aber bedeutet eine Gefängnisstrafe für einen Greis? Ist sie nicht immer zu hoch, angesichts seines Alters und auch der Jahre, die Demjanjuk ohnehin schon im Gefängnis verbracht hat? Und sind die von der Münchner Staatsanwaltschaft geforderten fünf Jahre Freiheitsstrafe nicht viel zu wenig, angesichts der grauenhaften Taten, die offiziell »Beihilfe zum Völkermord« heißen? Diese Fragen versucht Heinrich Wefing in Der Fall Demjanjuk zu beantworten. Von SVENJA HOCH
Die Intimität der Distanz
Natalia Ginzburg prägte das intellektuelle Leben Italiens seit den späten 1940er Jahren ebenso nachdrücklich, wie das politische und intellektuelle Leben Italiens seinerseits sie beeinflusste. Eine eigenständige, eher spröde Persönlichkeit und meisterliche Beherrscherin der Sprache, ist Ginzburg alles andere als leicht nahezukommen. Mit der Wiederauflage Maja Pflugs Lebensbeschreibung Natalia Ginzburg. Eine Biographie ehrt der Wagenbach Verlag gleichermaßen die Autorin, wie er noch einmal an die Schriftstellerin erinnert, die heute vor 20 Jahren in Rom starb. Von MAGALI HEISSLER
Einer flog über das Wolkenkuckucksheim
Hesse und Hemingway, Fassbinder und van Gogh galten als manisch-depressiv. Auch der künstlerisch tätige Theaterdramaturg Sebastian Schlösser wurde von der tückischen Krankheit eingeholt. Mit Lieber Matz, Dein Papa hat 'ne Meise schrieb er rührende Briefe über seine Zeit in der Psychiatrie. Von INGEBORG JAISER
Von wegen bieder! Frauenliebe im 19. Jahrhundert
Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen leiden – wie so viele Frauen, die sich im 18. und 19. Jahrhundert als Wissenschaftlerinnen, Salonières oder Schriftstellerin einen Namen gemacht haben – auch heute noch unter wissenschaftlicher Vernachlässigung und finden auch im populären Diskurs kaum statt. Angela Steidele hat mit der Geschichte einer Liebe beiden Frauen ein Buch gewidmet, eine fundierte Untersuchung sowohl ihrer Lebensläufe als auch ihrer gewählten Lebensform: der lesbischen Liebe. Von SVENJA HOCH
In der Weite liegt die Kraft
»Das Meer und die Berge rufen, die Wüste fasziniert« – findet Florence Hervé. Zusammen mit dem Fotografen Thomas A. Schmidt hat sie in mehreren Erdteilen Frauen der Wüste besucht, begleitet und porträtiert. Von INGEBORG JAISER
Der Zaunkönig in seinem Distelnest
Paul Léautaud beobachtet in seinem Kriegstagebuch 1939-1945 die Franzosen unter der Wehrmacht. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Ein unspektakuläres Musikerleben
Man glaubt, ein Bändchen der rororo-Monographien in der Hand zu haben, aber Christoph Schwandts Bizet-Biographie ist, wie auch diejenige über Janácek vom selben Autor, Bestandteil einer (vorerst) kleinen Komponistenreihe des Mainzer Schott-Verlages. Der erste Eindruck trügt vielleicht auch deshalb nicht, weil Schwandts Bizetbuch 1991 schon in der Rowohltserie ediert worden war. Im Schott-Kontext mit etwas weniger knapp bemessenem und formalisiertem Umfang konnte nun eine nicht bloß aktualisierte, sondern auch erweiterte Version präsentiert werden. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Familienlegenden und Wahrheiten
Keine Dynastie in der arabischen Welt hat sich als so schreibfreudig erwiesen wie die der Herrscher von Jordanien. Wie sein gleichnamiger Urgroßvater, der erste König Abdullah, Großvater Talal und Vater Husein hat nun auch der seit 1999 regierende König Abdullah II. seine Autobiografie veröffentlicht, diese mit dem Titel Die letzte Chance. Von PETER BLASTENBREI
Zeitgenössische Betrachtungen eines Unzeitgemäßen
Franz Overbeck war Nietzsches bester Freund. Nach dem Tod des Philosophen hat er seine Erinnerungen an ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies geschah 1906. Nun liegt diese Aufzeichnung zum ersten Mal als Buch vor. Von CHRISTIAN NEUBERT
Moderne Kosmopolitin
Caroline von Humboldt ist nicht nur liebende Mutter und kluge Ehefrau, sondern auch Weltenbummlerin und Mäzenin. Dagmar von Gersdorff porträtiert eine selbstbewusste Frau, deren Anschauung über Freiheiten in der Ehe und im Leben weit über die Postmoderne hinausweisen. Von SVENJA BRÜCK
Nicht immer quick and dirty
In Krimis ist der Tod meist eine saubere Sache: hier ein telegenes Einschussloch an der Schläfe, dort ein rot durchgefärbtes (aber größtenteils noch weißes Hemd), schlimmstenfalls mal eine Blutlache, genau abgezirkelt. Im wirklichen Leben kommt das Sterben oft wenig formschön daher. Wie, das wissen Polizei- und Rettungskräfte, Feuerwehrleute – und Menschen wie Peter Anders. Er ist Tatortreiniger und beschreibt in Was vom Tode übrig bleibt seine Arbeit. Von ANNETTE CHRISTINE HOCH
Musikbiographisches Junkfood
Mund- und termingerecht serviert Oliver Hilmes Liszt – Biographie eines Superstars. HANS-KLAUS JUNGHEINRICH hat einen Bissen gekostet.
Auf eine letzte Gitanes mit dem Thin White Duke!
Marc Spitz und sein persönlicher Blick auf David Robert Jones. Von STEFAN HEUER
Copy and Paste
Konstantin Simonides war der geschickteste, schamloseste Fälscher alter Handschriften im 19. Jahrhundert. In Die Odyssee des Fälschers folgt Rüdiger Schaper Spuren des geheimnisvollen Griechen, der einst Sammlerherzen betörte, Museen eroberte und bis zu seinem Verschwinden durch die europäischen Metropolen wirbelte. Von MONIKA THEES
Staunen und Schrecken der Welt
Olaf B. Rader schält Stauferkaiser Friedrich II. aus Mythos & Nachrede.
Von WOLFRAM SCHÜTTE
Zeitgeschichte mit Rauhaardackel
Es gibt, vereinfachend typisiert, zwei Arten von lesenswerter Memoirenschreiberei. Die eine stellt geistreich ihr Licht unter den Scheffel, die andere lässt es geistreich funkeln und leuchten. Pavel Kohouts Wälzer, der im Untertitel Erlebnisse – Erkenntnisse verspricht, gehört ganz entschieden zur zweiten Kategorie. Daran lässt schon der Haupttitel, Schwejk’sche Ironie hin und her, keinen Zweifel: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel. Angesagt ist also ein biographisches Stück vor großen Kulissen. Schrille Wehmut und bleibende Erkenntnisse entdeckt HANS-KLAUS JUNGHEINRICH.
Der Polarisierer
Der Frontmann von Wikileaks polarisiert. Den einen gilt Julian Assange als Weltverbesserer, anderen als Verräter. Welche Rolle man ihm auch zuschreiben mag - mit seiner Whistleblower-Webseite hat er Geschichte geschrieben. Kathrin Nord und Carsten Görig skizzieren in Der Mann, der die Welt verändert seinen Werdegang. JÖRG FUCHS folgt ihnen von Australiens Ostküste bis in englische Gefangenschaft.
Schaut mir in die Augen!
Es sind diese Augen, unglaublich schwarze, durchdringende Augen. Sie blicken so ernst und arrogant auf den Betrachter, dass man beschämt versucht ist, die Toten ruhen zu lassen. Ist es denn erlaubt, in ein Leben einzutauchen, das nicht erforscht werden wollte? Pünktlich zum 150. Geburtstag zieren Rudolf Steiners Augen gleich drei neue Biographien (Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet / Heiner Ullrich: Rudolf Steiner. Leben und Lehre / Helmut Zander: Rudolf Steiner. Die Biografie). Die Klappentexte sprechen von Weleda-Kosmetik, Waldorfschulen, biologisch-dynamischer Landwirtschaft und ganzheitlicher Medizin. Dem allen können wir skeptisch gegenüber stehen, aber unsere Meinung wird dazu, siehe Dioxin-Skandal, fast täglich gefordert. Von VIOLA STOCKER
Mammutbäume, Regenwürmer und der Heilige Gral
Das Glück, sich ganz und gar in einer Sache zu verlieren, wird nicht jedem zuteil. Er muss es suchen, auch finden. In Der Rosinenkönig folgt der schwedische Schriftsteller und Biologe Fredrik Sjöberg mit Hingabe den irrlichternden Spuren eines fast vergessenen Genies, des Sonderlings und Naturforschers Gustav Eisen. Von MONIKA THEES
Klug, nüchtern, feinsinnig
Der Dirigent Christoph von Dohnányi, vornehmlich in Selbstzeugnissen, herausgegeben von Klaus Schultz. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Menschen aller Länder - lest mich! Schon wieder!
Rolf Hosfeld hat erneut eine Karl-Marx-Biographie verfasst und begibt sich damit auf schwieriges Terrain. Marx ist wohl einer der linken Lieblingsintellektuellen der Deutschen und wird nach wie vor sehr kontrovers aufgenommen. Entsprechend ausgiebig erfolgte die Rezeptionsgeschichte und entsprechend umfangreich fiel die Zahl der Veröffentlichungen zum Thema aus. Selbst Hosfeld hat bereits vor einem Jahr eine Marx-Biographie vorgelegt. Was also kann die nun erschienene Biographie? Von VIOLA STOCKER
Der Typ im Zentrum
Wer sein erstes Soloalbum Birth of Cool nennt, ist entweder ein Genie oder verrückt. Miles Davis war beides, fein abgeschmeckt mit unerbittlicher Coolness. Wolfgang Sander hat eine exzellente Biographie des Ausnahmemusikers vorgelegt, die viel mehr ist als nur das Bekenntnis eines Fanboys. JAN FISCHER hat sie gelesen.
Daheim bei Gustafssons
Er gehört unter den Schriftstellern zu jener literarischen Spezies, die durch hell leuchtende Intelligenz, enzyklopädisches Wissen und spielerischen Witz in ihren Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden und Essays ebenso zu bezaubern wie zu faszinieren versteht. Gemeinsam mit seiner Frau verfasste er ein Handbuch für das Leben. Von WOLFRAM SCHÜTTE
West-östliche Melancholie
Hinter dem transparenten Schutzumschlag wirkt sein Gesicht verschwommen, aber wenn man die Hülle abnimmt, erblickt man auf dem Pappdeckeleinband ein ungemein sprechendes, scharf konturiert schwarzweißes Porträtfoto. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
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»John Le Carré sagte, es sei die beste Adaption eines Buches, die es je gab.«
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Kaum ein Werk der Weltliteratur hat, sieht man einmal von der Bibel ab, so viele Künstler unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen zur Umsetzung ins Bildmedium angeregt. Die ...
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Life and Death of a Hollywood Extra
»Rede!« – »Ich werde nichts sagen!« Blitz! Schock! Flackern! Noch höher drehen die russischen Schurken die Stromzufuhr des ...
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