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Dienstag, 07. September 2010 | 16:06

 

Axolotl unter Lemmingen

Naturkundliche Ansicht der deutschsprachigen Literaturkritik - von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Was in einer hessischen Schlangengrube alles möglich ist

„Bis wohin & wie lange – Richterin Karin Wolski resp. Roland Koch - willst du unsere Geduld noch missbrauchen?” WOLFRAM SCHÜTTE über ein erneutes Beispiel für den mafiotischen Filz, der sich unter der Patenschaft Roland Kochs in Hessen entwickelt hat.

 

Westerwelle rückwärts

Der direkte Zusammenhang zwischen Parteispenden & Steuergeschenken ist hier unabweisbar evident. Ihn auszusprechen heißt nicht, ihn bloß zu mutmaßen oder ihn gar böswillig zu unterstellen, sondern einfach dem strengen Gebot der Wahrheit zu folgen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Im Mehr der Möglichkeiten

Nachdem er sich 2009 in den Ruhestand verabschiedet hatte, publizierte der 78-jährige Alfred Brendel zum Jahreswechsel in der Neuen Zürcher Zeitung einen Artikel von säkularer Bedeutung. Unter dem Titel „Naiver Wunderglaube” schrieb der weltbekannte österreichische Pianist, der auch ein hintersinnig-humoristischer Literat ist, über ein schier unglaubliches Geheimnis, das zwar 2007 schon einmal aufgedeckt worden war, ihn offenbar jetzt erst, bzw. immer noch beschäftigt.. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

In Sprache aufbewahrt, mit Metaphern gerettet

Wir können glücklich sein, dass das schwedische Nobelpreiskomitee Hertas Müllers sprachliche Qualität erkannt hat - im Gegensatz zu manchem deutschen Kritiker. WOLFRAM SCHÜTTE über die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

 

Sowjetpsychiatrie in der Bananenrepublik

Es darf nicht hingenommen werden, dass die sowjetische Instrumentalisierung der Psychiatrie bei uns zur Praxis einer Landesregierung wird, um systemrelevante Banken & Kapitaleigentümer gegen die eigenen Steuerfahnder zu schützen. WOLFRAM SCHÜTTE über erschütternde Vorgänge in der Finanzmetropole Frankfurt.

 

Absurdistischer Schildbürgerstreich

Mit den 4,8 Mio Euro, die er zu & für seinen vorzeitigen Abgang kassierte, schien das Kapitel des öffentlichen Angestellten Hartmut Mehdorn abgeschlossen. Nach dem Abgang unseres Mielke von der Bahn häufen sich aber seine katastrophalen Hinterlassenschaften in seinem ehemaligen Geschäftsbereich - wie nach dem Abtritt des Mielke von der Stasi deren Akten, die belegen, was während seiner Amtszeit sich an Geheimnistätig & -tätlichkeiten seines MfS angehäuft hatte. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Candide im Kleingärtner-Vorstand

Kürzlich hat der Freitag-Eigentümer Jakob Augstein in einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau seine uneingeschränkte Liebe zum Boulevard bekundet, weil er aus Bild mehr über das erfahre, „was in der Gesellschaft los“ sei, als aus den übrigen Tageszeitungen, etwa der SZ. WOLFRAM SCHÜTTE über Augsteins schlichte Denkungsart und die Frage, wann es dem neuen Herausgeber gelungen sein wird, den ehemals „linken“ Freitag in ein boulevardeskes, „usergeneriertes“ Online-Magazin gleichen Namens zu verwandeln.

 

Ein Jagdausflug des Zeit-Magazins zur Mitgliederkartei der NSDAP

Sechzehn- bis Achtzehnjährige, fanatisiert im „Endkampf“, als „Nazis“ anzusehen wie alle jene Erwachsenen, die seit den dreißiger Jahren „dabei“ waren? Was für ein Unsinn! Ein Kommentar von WOLFRAM SCHÜTTE zu einem Artikel des Zeit-Magazins über Dieter Wellershoff.

 

Der doppelte Kurras

Die jetzige Entdeckung, dass der Todesschütze des ganz & gar unschuldigen Benno Ohnesorg 1967 nicht nur im Dienste der Westberliner Polizei, sondern auch in dem der Ostberliner Stasis stand, muss natürlich jeden Zeitgenossen irritieren. Auch das noch! WOLFRAM SCHÜTTE über den bis zum satirischen Klischee gesteigerten Typus des autoritären, machtgeschützten, machtdienlichen Beamten, den Kurras verkörperte.

 

Abschiedswalzer

Es wird schwer sein, ohne “the man you love to hate”, also den Cagney-Wiedergänger und den “Mielke von der Bahn“, vulgo: Hartmut Mehdorn, künftig bei der Betrachtung unserer deutschen Gegenwart auszukommen. Gegen ihn waren Josef Ackermann mit seinem Victory-Zeichen oder Hilmar Kopper mit seinen sprichwörtlichen “Peanuts” bloß lachhafte Waisenknaben - nur Banker(te) eben, keine Manager wie Mehdorn: ein gerne groß herausragender Solitär unter den deutschen Vertretern des nicht zuletzt durch ihn in moralischen Verruf gekommenen Berufsstandes. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Hürlimann, geh Du voran!

Für Empörung, Aufregung & Spott hat eben die Rechnung über 590 Euro gesorgt, die der „Perlentaucher“ von der FAZ erhalten hatte, nachdem er (wie üblich) aus einem Artikel zitiert hatte, den der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann in der FAZ wider den deutschen Finanzminister und Westernfreund Peer Steinbrück publiziert hatte, weil dieser mit der deutschen Kavallerie gedroht hatte, um die Schweizer Bank-Indianer zur Räson zu bringen. WOLFRAM SCHÜTTE über das vorerst abgeblasene Kommandounternehmen der FAZ gegen „Perlentaucher“

 

Söhne im väterlichen Waffenhaus - Massenmord als Amoklauf

Der private Besitz und mögliche Gebrauch von Schusswaffen kann kein individuelles Menschenrecht sein, zumindest nicht in unserer Gesellschaft. Zumindest wäre nach den Vorfällen von Erfurt und Winnenden zu überlegen, ob diese staatlich erlaubte Form von individuellem Waffenbesitz nicht radikal eingeschränkt werden, bzw. untersagt sein müsste. WOLFRAM SCHÜTTE über Winnenden und die Folgen.

 

Szenen aus der jüngsten Literaturbetriebswirtschaft

Das terminierte Publikationsverbot durch die Verlage gehört zu einem Marketing-Konzept, das die Kritik dressiert & instrumentalisiert - Ziel ist die werbliche Synergie eines Massenstarts, der das Buch auf breitester Front in aller Munde und vor aller Rezensions-Leser-Augen versetzt und sich im besten Fall zu einer Bekanntheitslawine verdichtet, deren Kenntnisnahme keiner ausweichen kann. WOLFRAM SCHÜTTE über die Vermarktung von Daniel Kehlmanns Ruhm und die Klage des „Rowohlt“-Verlages gegen den „Spiegel“.

 

Unser Mielke von der Bahn

Denn toller & ausdauernder als er ist bislang kein Wirtschaftsführer Ministern, Parlament & Öffentlichkeit auf der Nase herumgetanzt – als Angestellter des Bundes! Sechs Fragen zum Fall Mehdorn, gestellt von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Spekulationen nach dem "Fehlläuten der Nachtglocke"

Und wenn es so oder so ähnlich wirklich gewesen wäre? Wenn der 20jährige Student Milan Kundera, der 1948 der Kommunistischen Partei beigetreten und 1950 “wegen feindlichen Denkens und individualistischer Neigungen” ausgeschlossen wurde, am 14. März 1950 auf einem Prager Polizeirevier den Aufenthaltsort eines illegal eingereisten ehemaligen tschechischen Studenten namens Dvoracek gemeldet hätte, der daraufhin festgenommen und zu einer Freiheitsstrafe von 22 Jahren verurteilt worden ist, von denen er 14 Jahre als Zwangsarbeiter in einem Uranbergwerk verbüßte und heute als Achtzigjähriger in Schweden lebt? Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Zur Verkaufsförderung von deutschsprachiger Literatur

Daniel Kehlmann hat mit seinem kurzen FAS-Statement vom 21.9.2008, den deutschen Buchpreis doch gefälligst abzuschaffen, für einen kleinen Sturm im Wasserglas gesorgt, der vornehmlich im hauseigenen Internet-„Lesesaal“ der FAZ ein wenig herumwirbelt. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Das Trotzköpfchen vom Bodensee

Der späte Martin Walser – der jetzige also – ist eigentlich nur noch als komisches Phänomen gerechtfertigt & erträglich - um seinen verehrten Nietzsche zu paraphrasieren. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Der versaute Betriebsausflug

WOLFRAM SCHÜTTE über die vielsagenden Reaktionen auf den in diesem Jahr besonders fernsehgerecht präsentierten Literaturwettbewerb rund um den Bachmann-Preis.

 

Trefflich & triftig

Die Wahl des diesjährigen Büchnerpreisträgers, des österreichischen Schriftstellers Josef Winkler, ist in der deutschen Presse nicht durchgängig mit Beifall aufgenommen worden. Das ist nicht verwunderlich und auch gut so. Es war ja im letzten Jahr, als Martin Mosebach den höchsten deutschen Preis zuerkannt wurde, zurecht nicht anders. Ein Büchnerpreisträger, der unisono begrüßt würde, wäre ein stillgestellter Klassiker zu Lebzeiten. Zu einem solchen Preisträger passte der Name Goethes oder Schillers besser - als der des steckbrieflich gesuchten, erst posthum anerkannten Georg Büchner. Ein Kommentar von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Die Jagd ist auf & das Wild wechselt das Revier

Jedes Mal, wenn - wie jetzt wieder der “Postchef” Klaus Zumwinkel - einer unserer herausragenden Persönlichkeiten dabei erwischt wird, (steuer)kriminell tätig gewesen zu sein, bewegt ein raschelndes Staunen den deutschen Blätterwald. Und zwar wegen der kriminellen Energie, welche die von allen “bürgerlichen” Parteien (wozu natürlich auch die SPD gehört) ohnehin schon steuerlich vielfach Begünstigten zusätzlich aufwenden, um das bereits “legal” in “trockene Tücher” (Hans Eichel) gebrachte Vermögen vollends aller möglichen, sprich auch der bescheidensten Besteuerung (zugunsten des Staates) zu entziehen: in einem der ihnen lange bekannten & weidlich genutzten “Steuer-Paradiese“. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Brockhaus beendet Buch-Karriere

Ganz offensichtlich gibt es nicht mehr genug öffentliche und private Interessenten in den deutschsprachigen Kulturen, die ein solches ebenso raumgreifendes wie teures Kulturobjekt als distinktive Liebhaberei sich erlauben, erwünschen und leisten können oder wollen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Teufelspakt

“Regierung will Bahn noch 2008 privatisieren”, titelte die “Süddeutsche Zeitung” am 9. Februar 2008 unter der Dachzeile “SPD-Verkehrsminister riskiert schweren Konflikt mit seiner Partei”. Treffender ist mir ein Vorurteil noch nicht bestätigt worden. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Napoleonischer Bahnvorstand

Unvergesslich: ein sonntäglicher “Presseclub” der ARD, auf der Don Jordan, ein eher konservativer amerikanischer Journalist, vom DB-Bahnchef Hartmut Mehdorn als “Ihrem”, sprich: deutschen “James Cagney-Verschnitt“ sprach! Freundliches Lächeln in der Runde, von der die meisten wohl nur verstanden, dass der Amerikaner etwas Abfälliges über den kleinen bulligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Bahn-AG sagen wollte. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Frank Schirrmacher liebt Tom Cruise als Stauffenberg

Der Eindruck, die Scientology-Industrie habe jüngst in Frank Schirrmacher, dem einzig bekannten, weil omnipräsenten FAZ-Herausgeber, ein prominentes Mitglied in Deutschland geworben, ist sicher falsch. Zutreffend aber, dass Schirrmacher sogar mit dem Teufel paktieren würde, wenn & weil es darum geht, das “Heilige Deutschland” (v. Stauffenberg) durch die Tat & den Tod des Hitler-Attentäters vor & in aller Welt doch noch gerettet zu sehen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Die Wiederkehr Davids

WOLFRAM SCHÜTTE über den Tarifkonflikt zwischen GDL und Deutsche Bahn AG

 

Katholik: 1x vom Teufel geritten

Eine brillante Rede also voll kluger Gedanken und amüsanter Spekulationen; schade nur, dass einen Augenblick lang den katholischen Melancholiker der dumme Teufel des Ressentiments dreist geritten hat. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Die FAZ im Ausnahmezustand

Seit es den “real existierenden Sozialismus” östlicher Prägung nicht mehr gibt, hat dessen Methode, unliebsame Autoren öffentlich totzuschweigen, einzig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch eine Heimstatt gefunden. Wie schön, das zu wissen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Zum bestätigten "Esra"-Verbot

Durch eine “hohe Kumulation von Identifizierungsmerkmalen”, wie das Gericht zurecht bemerkt hat, hat Maxim Biller die von ihm demonstrativ erwünschte, skandalisierende Leseweise seines “Romans” provoziert: als “ungeschminkte” & “authentische“, ja geradezu gegen den Wunsch & Willen der darin porträtierten “Esra” von ihm unter dem vermeintlichen Schutz des Kunstvorbehalts publizierte autobiographische Denunziation. Das ist als literarische Kunst zu wenig und als Verachtung der Menschenwürde zuviel. - Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Das Besondere an dem Dirigenten Michael Gielen

Michael Gielens Intention der Interpretation hat den „Kenner“ vor Augen, dessen kritischem Blick er standhalten und dessen legitimen Forderungen an eine adäquate Interpretation er entsprechen will. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Vom Hecht im Karpfenteich: verwildert

Nach der erfolgreichen Adaption des Kampagnen-Journalismus im Feuilleton der FAZ – wir geben den Ton an, setzen die Themen & reiten, reiten, reiten durch den Tag, durch die Nacht (und reiten sie auch zutode) – ist es nicht verwunderlich, dass Frank Schirrmacher das immer wieder erprobte journalistische Mittel, sich mit seiner straff geführten Mannschaft, die ihm aufs ausgegebene Wort folgt, stetig ins rechte Licht zu setzen, auch noch dazu nutzt, unliebsame mediale Konkurrenz sei´s mit Beschweigen zu strafen, sei´s offensiv & hinterrücks niederzumachen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

In Absurdistan & Infamien

Es gab keinen journalistischen Grund, den “Menschen aus dem Kulturbetrieb” jetzt in das Karteileichengebiet der NSDAP-Mitglieder nachzusteigen; wohl aber einen PR-Grund: öffentlichen Aufmerksamkeitsgewinn. WOLFRAM SCHÜTTE über den schäbigen, scheinheiligen und dreisten "Journalismus" des Montagmorgen-Magazins Fokus.

 

Wie die ,,Besserverdienenden" noch besser verdienen

WOLFRAM SCHÜTTE mit einem Paradebeispiel wie „die Wohlhabenden“ es anstellen, ganz legal immer „wohlhabender“ zu werden, ohne einen Finger zu rühren. Dank eines Steuersystems, das auf ihre Interessen zugeschnitten ist und ihnen erlaubt, sowohl „Steuern zu sparen“, als auch ihre Vermögen derart am Staat vorbei zu steuern, dass dieser leer ausgeht und er ihnen doch gleichzeitig die prallen Taschen erst so recht füllt.

 

Fortgesetzte Lügen betrügerischer Geschäftsleute

Selbstverständlich ist alles schon gesagt - zum Doping im Radsport: - alles; noch nicht jedoch zu anderen (Winter-) Sportarten, bei denen ähnliche physische “Leistungen” von den Athleten verlangt werden wie bei der Tour de France. Nur: die “Tour” ist für alle an ihr Beteiligten ein riesiger Geschäftsbetrieb. Er lebt von der Ausbeutung unserer Gefühle, Projektionen & Wünsche. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Unterlassene Hilfeleistung im Amt

WOLFRAM SCHÜTTE über die Frankfurter Richterin, die Koran-Suren so auslegte, dass männliche Prügel als hinzunehmende Kollateralschäden einer muslimischen Ehe anzusehen seien.

 

Immer noch: Kunstfreiheit & Literaturverbot

Zum wiederholten Mal beschäftigt sich die Presse (zuletzt die SZ v. 5. 2. 07) mit den gerichtlich verbotenen Romanen “Esra” (Maxim Biller) und “Meere” (Alban Nikolai Herbst). Sie sind verboten worden, weil ehemalige Geliebte und Bekannte beider Romanautoren in den Büchern ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sahen. Das haben, bis in die steile Höhe des Bundesgerichtshofs im Falle “Esra”, mehrere Instanzen deutscher Gerichte befunden. Eine Entgegnung von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Die Rhein-Main-SPD in OB-Wahlkämpfen

In Wiesbaden, der Landeshauptstadt und drittgrößten Stadt Hessens, tritt zur Wahl des Oberbürgermeisters im März 07 die SPD gar nicht erst an. Nicht, weil sie wie in Frankfurt am Main,, wo sie aussichtslos kandidiert, obwohl sie gegen die parteiübergreifend populäre CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth keine Chance hat; sondern weil die Wiesbadener Genossen versäumt hatten, ihren Kandidaten Ernst-Ewald Roth rechtzeitig beim zuständigen Wahlleiter anzumelden. Dabei hätte der Wiesbadener Roth - ein katholischer Priester, der seine kirchlichen Ämter aufgeben musste, um (parteiloser) Politiker zu werden - die besten Chancen gehabt, künftig mit seiner Frankfurter (evangelischen) Namensvetterin auf Oberbürgermeisterebene zu verkehren. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Alltägliche Selbstverständlichkeit

Wer auch in welchem Alter die Schule verlässt, sollte & müsste es zumindest mit dem Grundwissen vom Kochen tun. - Eine Kolumne von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Ein paar Überlegungen zum wirtschaftlichen Umbau der Kultur in seriösen Printmedien

Seit bei den Printmedien der sie finanzierende Anzeigenmarkt im neuen Jahrtausend unwiederbringlich eingebrochen ist und die Presse sich nach neuen Möglichkeiten zu ihrer Existenzsicherung umsehen muss, geraten auch bei den Qualitätszeitungen manche Grundprinzipien des Journalismus in eine Schieflage. Z.B. die “strikte Trennung” des journalistischen Teils (der Redaktion) vom Anzeigenmarkt. Von WOLFRAM SCHÜTTE

Amerika, der Weltstaubsaugervertreter

Die Amerikaner können einem wirklich leid tun. Jetzt hatten sie endlich mal wieder einen historischen Moment: Abzug aus dem Irak - aber keiner wollte jubeln. Obama hat es freilich auch wieder ...

urmusik

Jan Wagner
steinway

Vorgestellt von GISELA TRAHMS

Gestohlene Stunden

Pfeife anstecken und Lupe suchen. Das Romandebüt des Jedediah Berry. Von MATHIAS BROSE

Ein literarischer Almodovar

Javier Tomeo hat eine Sex-& Pornosatire geschrieben. Von WOLFRAM SCHÜTTE

Der gute Geist des Flughafens

Salvador Fuensanta fegt seit Jahren tagein, tagaus die Halle des Airports und vertreibt den Wartenden die Zeit. Der Putzmann erzählt Geschichten – lebenskluge, sperrige, nachdenkliche, ...

Etwas, das Zündstoff birgt ...

... hat der renommierte Sciene-Fiction-Autor Ray Bradbury im Jahre 1953 mit Fahrenheit 451 geschaffen. Der ...

Mal was Neues?

Saint-Exupérys Der kleine Prinz ist ein Klassiker, der nie aus der Mode kommen wird. Gilt Gleiches auch für die Comic-Adaption von Joann Sfar? Von CHRISTOPHER FRANZ

Aus einer anderen Zeit

Reicht ein vor fast 40 Jahren ausgesprochenes Aufführungsverbot, um einen Film im Jahr 2010 in die Kinos zu bringen? Wenn es nach der DEFA-Stiftung geht, ja. Von BASTIAN BUCHTALECK